Antragsberechtigte

Wer kann sich bewerben?

Das Deutschlandstipendium fördert an deutschen Hochschulen Studierende aller Nationalitäten, deren bisheriger Werdegang herausragende Studienleistungen erwarten lässt. Zu den Förderkriterien zählen neben besonderen Erfolgen an Schule und/oder Universität auch das gesellschaftliche Engagement, zum Beispiel in Vereinen oder in der Hochschulpolitik, in kirchlichen oder politischen Organisationen sowie der Einsatz im sozialen Umfeld, in der Familie oder in einer sozialen Einrichtung. Berücksichtigt wird auch die Überwindung besonderer biografischer Hürden, die sich aus der familiären oder kulturellen Herkunft ergeben.

BewerberInnen müssen an der Goethe-Universität eingeschrieben sein, sich innerhalb der Regelstudienzeit* befinden und bisher weniger als 2 Jahre ein Deutschlandstipendium erhalten haben. Gleiches gilt für ausländische Studierende bzw. für Studierende mit einer ausländischen Hochschulzugangsberechtigung.

Es werden auch Zweit- oder Masterstudien gefördert.

Nicht gefördert werden:

  • Studien im Studienkolleg
  • Promotionsstudien

* Gemäß §7 StipG kann die Förderungshöchstdauer auf Antrag verlängert werden, sofern sich die Studiendauer aus schwerwiegenden Gründen (z.B: Behinderung, Schwangerschaft, Pflege und Erziehung eines Kindes, fachrichtungsbezogener Auslandsaufenthalt) verlängert.


Studierende mit Fluchterfahrung

Für Studierende mit Fluchterfahrung ist ein spezielles Kontingent an Deutschlandstipendien vorgesehen. Studierende, die einen Fluchthintergrund aufweisen, werden im Rahmen des Bewerbungs- und Auswahlverfahrens unabhängig vom Studiengang, den sie studieren ausschließlich der Gruppe der Studierenden mit Fluchthintergrund zugeordnet. Eine Jury bewertet die Bewerbungen nach den Kriterien gemäß § 2 Abs. 2 StipV. 


Richtlinie für die Vergabe von Deutschlandstipendien

Die aktuelle Richtlinie für die Vergabe von Deutschlandstipendien an der Johann Wolfgang Goethe-Universität im Rahmen des nationalen Stipendienprogramms genehmigt vom Präsidium in der Sitzung am 18. Juli 2017 finden Sie hier.