Der Ablauf der zweiten Auswahlstufe

Es zählen über die reinen Noten hinausgehende Leistungen

Die Rangbesten der einzelnen Fachbereiche aus der ersten Auswahlstufe gelangen in die zweite Auswahlstufe. In dieser treffen Jurys, die sich aus Hochschullehrenden zusammensetzen, die endgültige Auswahl.

Alle Bewerberinnen und Bewerber, die die zweite Runde erreichen, haben nachgewiesen, dass sie leistungsstarke Studierende sind. Daher berücksichtigen die Jurys für die Auswahl der Stipendiatinnen und Stipendiaten über die reinen Noten hinausgehend  folgende 3 Kriterien:

a) außerschulisches oder außerfachliches Engagement, wie z.B.

    • ehrenamtliche Tätigkeit
    • gesellschaftliches, soziales, hochschulpolitisches oder politisches Engagement
    • Mitwirkung in Religionsgemeinschaften, Verbänden oder Vereinen

b) personale- und soziale Kompetenz, wie z. B.

    • Leistungsbereitschaft und Motivation (dokumentiert beispielsweise durch Auszeichnungen, Preise, Praktika)
    • Kommunikations- und Artikulationsfähigkeit

c) besondere Leistungen in Form der Überwindung biografischer Hürden, wie z.B.

    • Krankheiten und Behinderungen
    • Betreuung von eigenen Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen
    • Erwerbstätigkeit
    • familiäre Herkunft (z.B. Bildungshintergrund, Migrationshintergrund)

In der Bewerbungsmaske stellen wir Ihnen Fragen, die genau auf diese Punkte eingehen.